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Thomas Stein

On the Road

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Malta - Day 5: Mdina


Thomas

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blog-0288952001364342195.jpgAbendessen und zwei kleine Bier haben ihr Übriges getan, dass ich so eine Bettschwere bekommen hatte und um halb neun direkt eingeschlafen bin. Jetzt ist es Mitternacht und eigentlich würde ich mich am liebsten wieder hinlegen und weiterschlafen. Allerdings muss ich noch die Kamerabilder von heute sichern und den täglichen Blogeintrag schreiben. Also verzögert sich der Weiterschlaf wegen Störungen im Betriebsablauf um wenige Minuten.

Der Tag begann wie alle anderen Tage hier auf Malta: Aufstehen, frühstücken und zum Busbahnhof gehen und das auch fast immer zur gleichen Zeit, so dass immer gehen 10 Uhr herum der Bus genommen wurde. Heute waren das Tagesziel Rabat und die alte Inselhauptstadt Mdina. Dieses Mal hatte ich auch nicht den Fehler gemacht, dass ich mir die richtige Haltestelle nicht gemerkt hatte. Allerdings wusste ich vorher schon, wo wir aussteigen mussten, denn die Ecke hatte ich schon gesehen, als wir in Rabat nach der Küstentour vorgestern umgestiegen sind.

Zuerst gingen wir nach Mdina und das kleine Städtchen ist wie Rothenburg ob der Tauber komplett von einer Stadtmauer umgeben. Obwohl wir um halb elf nicht sonderlich früh dort waren, war die Stadt noch einigermaßen leer. Die Busladungen voll Touristen wurden erst später am Tag angekarrt. Auch gingen wir die Route entgegen der Touristenströme und begannen im Cathedral Museum. Dieses muss man besichtigen bzw. die Eintrittskarte dafür kaufen, um später dann die St. Peter und Paul Cathedral (Erlöserkirche von Malta) besichtigen zu können.

Im Museum war es wieder faszinierend welche Schätze die Kirche über die Jahrhunderte angesammelt hat und mich welchem Prunk sie sich schmückt. Kelche und Altarschmuck reichten bis in 16. Jahrhundert zurück. Das Museum war eines der wenigen Plätze auf Malta, in dem man nicht fotografieren durfte.

Ansonsten (auch in den Kirchen) darf i.d.R. ohne Blitz und ohne Stativ fotografiert werden und mit der neuen Kamera habe ich da auch bei mitunter schwierigen Lichtverhältnissen keinerlei Probleme. Die Dichte an digitalen Spiegelreflexkameras nimmt bei den Touristen immer noch weiter zu. Allerdings habe ich bis dato außer mir noch niemanden gesehen, der einen Batteriegriff an der Kamera hat. Stattdessen ist das am häufigsten zu sehenden Objektiv das 18-55er Kit-Objektiv.

Als Tipp in den Reiseführern ist in Mdina das Cafe Florentina genannt, da es auf der Stadtmauer gelegen war. Da es aber 13 Uhr war, als wir dort waren, waren alle Plätze im freien auf der Mauer bereits belegt. Also musste ein Snack dort ausfallen und stattdessen ein Besuch im National Museum of Nature History folgen. In dem Museum waren wir dann um die Mittagszeit die einzigen Besucher.

Mdina und Rabat gehen ineinander über und der Hauptbusbahnhof von Rabat liegt direkt vor den Toren Mdinas. An der Hauptgasse zum Zentrum von Rabat gingen wir im Bottegin Ta' Palazzo Xara' essen.

Die St. Paul’s Kirche war leider geschlossen, aber dafür waren die St. Pauls Katakomben unterhalb des Wignacourt Museums geöffnet. Zunächst befindet sich dort unterirdisch die St. Pauls Katakomben, in deren Krypta bereits Johannes Paul II. und Benedikt der XI. waren.

Ein Stockwerk über der Krypta zweigen die Katakomben ab, die 2166qm groß sind und obwohl man nur einen kleinen Teil davon besichtigen kann, verläuft man sich nur dank der Hinweisschilder nicht. Im Zweiten Weltkrieg wurden diese als natürlicher Luftschutzbunker genutzt, da sie durchschnittlich 5,4 Meter unter der Erde liegen.

Nach diesem Programmpunkt ging es mit dem Bus zurück nach Valletta. Die Zeit bis zum Abendessen nutze ich mit den Vorbereitungen für die nächsten Tag. Da ist es schon ungemein praktisch einen Laptop mit Internet dabei zu haben. Heute habe ich es versäumt ein Bild von mir während des Ausfluges zu machen, so dass ich einfach mal einen Screenshot anhänge, der zeigt, dass ich nicht der einzige bin, der scheinbar einen Computer mit in den Urlaub nimmt.

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