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Thomas Stein

On the Road

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Irland 2013 - Day 3


Thomas

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Um 4:26 Uhr kam das Schiffspersonal vorbei und klopfte zum Wecken an jede Tür. Verdammt war das früh. Zum Glück war ich am Vorabend schon Duschen gewesen.

Auch am Morgen blieb wenig Zeit für entspanntes Reisen vor 5 Uhr ging es noch zum Frühstück und 5:15 Uhr waren wir schon bei den Autos. Dann hat es natürlich wieder etwas gedauert bis die LKWs entladen waren, damit die Rampe und unser Weg auf die Insel frei waren.

Ich weiß nicht, was mit dem Navi unseres Tourleiters los war, aber gefühlt haben wir den einen oder anderen Umweg genommen. Zumindest haben wir für die ca. 30 km von Hafen bis zum Hotel in Enniskerry eine Stunde gebraucht und das obwohl auf der Straße morgens um 6 Uhr natürlich noch tote Hose war.

Unsere Zimmer waren sogar schon bezugsfertig und das war natürlich perfekt. Im Hotel gab es dann um 8 Uhr noch einen kleinen Snack.

Der Rest der Gruppe, der sich an dem Tag Dublin anschauen wollte, fuhr um 9:30 Uhr zusammen mit einem Guide mit dem Bus von Enniskerry nach Dublin. Ich hatte auf dem Weg zum Hotel aber schon gesehen, dass die grüne Linie der LUAS (Straßenbahn) von Sandyfort aus noch in den Süden verlängert wurde. Da wir ohnehin eine individuelle Tour machen wollten, fuhren wir früher los und zu einem Park and Ride Parkplatz der LUAS, der ca. eine Viertelstunde vom Hotel entfernt lag.

Nach 35 Minuten mit der Bahn kamen wir um 9:40 Uhr am St. Stephen’s Green an und waren somit fast eine Stunde vor dem Rest der Gruppe im City Centre. Meinem Bruder gab ich dann die Highspeed-Führung durch Dublin.

Wenn wir schon dort waren, machte das St. Stephen’s Green den Anfang und durch die Dawson St. ging es hinunter zum College Park. Dort liefen wir bis zum Hintereingang, um von dort aus das Trinity College zu besuchen. Die Grafton Street durfte natürlich nicht fehlen und ein wenig im Zickzack durchquerten wir dann das Gebiet zwischen Grafton Street und Wexford St., um an Ende auf der Dame St. zu landen. Von dort aus tauchten wir in Temple Bar und dort war schon am späten Vormittag die Hölle los, denn die ganze Gegend war voll mit schwedischen Fußballfans, die sich für das WM-Qualifikationsspiel am Ende in Stimmung brachten.

Anschließend wurde es Zeit für eine Pause und zum Mittagessen stand traditionell ein Besuch bei Eddie Rocket’s an – dieses Mal in der Filiale auf der Dame Street.

Nach dem schnellen Mittagessen drehten wir eine Runde um das Dublin Castle mit der Park dahinter und als wir dann in Richtung Christ Church gingen entdeckten wir die Gruppe der anderen Klappdachfahrer beim Mittagessen bei einem Fish & Chips Imbiss.

Nach einem kurzen Plausch konnten wir dann ein paar Meter machen, um zum Guinness Storehouse zu kommen. Vor vier Monaten war ich das letzte Mal dort und dennoch hatten die in der Zwischenzeit sowohl den Eingangsbereich als auch einige Stockwerke umgestaltet. Da mein Bruder die Sachen nicht in aller Ausführlichkeit sehen wollte, war das mein schnellster Besuch bis dato dort.

Während mein Bruder sein Guinness mehr schlecht als recht selbst gezapft und sich das Zertifikat geholt hat, habe ich es mir im 7. Stock in der Gravitiy Bar professionell zapfen lassen inkl. gemalten Kleeblatt in der Schaumkrone. Außerdem habe ich die Bar noch nie so leer erlebt und hatte nach kurzer Wartezeit einen Sitzplatz in Richtung Dublin City Centre bekommen.

Mit der roten LUAS ging es bis Jervis und dann über The Church ins ILAC, denn nachdem ich schon eine Jacke zu Hause vergessen hatte, musste ich dann feststellen, dass ich auch noch den Rasierer vergessen hatte. In der Apotheke bestaunte die Verkäuferin die 5D und als ich die das Bild vom frisch gezapften Guinness aus dem Storehouse gezeigt hatte, meinte sie, dass es wie aus einer Werbung aussehen würde.

In einer Runde über den Garden of Rememberance und ging es dann über Parnell Square die O’Connell Street herunter. Als wir zurück am St. Stephen’s Green waren und auf die grüne LUAS warteten, kam ein Typ mit einer Hard Rock Cafe Tüte. Daraufhin mussten wir natürlich wieder runter bis zur Fleet Street laufen, um dort noch T-Shirts für die Verwandtschaft holen.

Da ich aber die 5D schon lange genug um den Hals hängen hatte, wechselte ich auf die EOS M um. Nachdem ich diese um den Bauch hängen hatte, fing plötzlich der Touch-Auslöser auf dem Display an auszulösen jedes Mal, wenn die Kamera im Laufen auf dem Bauch aufkam. Daraufhin war eine neue Idee geboren und ich ließ die Kamera den ganzen Weg bis zum Hard Rock Cafe und zurück wahllos Bilder machen.

Die LUAS zurück in den Süden war rappelvoll und jeden Tag wollte ich den Spaß nicht mitmachen. Nach dem Tanken machten wir noch einen kleinen Umweg und fuhren am Johnnie Fox’s Pub vorbei. Die Straße zurück zum Hotel war dann in der Landkarte eine kleine weiße Straße und recht eng. Auf der Strecke lernten wir dann auch den Unterschied zwischen „Slow“ und „Dead Slow“ bei den Straßenschildern kennen. Wenn dort „Dead Slow“ steht, dann entspricht das Schritttempo.

Pünktlich mit der Rückkehr begann es zu regnen, nachdem es den ganzen Tag in Dublin sehr sonnig war mit nur ein paar Wolken am Himmel. Das Essen war sehr gut, allerdings hatte ich den dicken, in Liverpool gekauften Pulli an und habe mir eine Wolf geschwitzt. Um halb zehn Uhr wollte ich dann auf dünnere Klamotten wechseln, aber als ich im Zimmer war, rief das Bett viel zu laut und ich ging direkt schlafen.

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